The Afissa was invented during an artist in residence at the Museumsquartier.
Maja Gehrig investigated the artistic affections of the Afissa in different experiments.
Thereupon the Afissa was offered an artist in residence at the Asifakeil.
The Afissa agreed with this proposal and lives during September in the Asifakeil exhibition space.
The Afissa is strictly nocturnal. It is a fabulous clamberer and jumper.
As the Afissa is a new Animal, little is known about its population and habitat.
It was observed that Afissas prefer specular surfaces.
The established explanation is, that the Afissa is looking at its reflection.
Another, that it only seeks for contact with assumed fellows....
Das Afissa wurde während eines Atelieraufenthaltes im Quartier 21 von Maja Gehrig erfunden.
In verschiedensten Versuchsanordnungen erforschte sie die Besonderheiten und künstlerischen
Fähigkeiten des Tieres. Dem Afissa wurde daraufhin eine Artist in Residence im Asifakeil angeboten.
Das Afissa erklärte sich mit diesem Vorschlag einverstanden und lebt nun während
des ganzen Septembers im Asifakeil.
Das Afissa ist ausschliesslich nachtaktiv. Es ist ein erstaunlicher Kletterer und Springer.
Da es sich beim Afissa um ein neues Tier handelt welches bisher noch nicht ausserhalb des Asifakeils
gesichtet wurde kann wenig über dessen Verbreitung und Lebensraum gesagt werden.
Es wurde beobachtet, dass das Afissa spiegelnde Oberflächen bevorzugt.
Es ist nicht erwiesen worauf sich diese Vorliebe gründet.
Eine mögliche Deutung ist, dass sich das Afissa im Spiegel betrachtet,
eine andere, dass es sein Spiegelbild nicht erkennt,
und in seinem Abbild den Kontakt zu vermeintlichen Artgenossen sucht.
The Afissa splits the colorants in the packages in different colors.
It spits these colors on glass panes. In that way the Afissa is marking its territory.
It is not clear if this is the only reason behind those marks or if the Afissa developed this
behaviour due to an esthetical urge. At the front window of the “Asifakeil” one of these marks can be seen.
I think one can speak of it as concrete Spitart.
The Afissa dreams in color, due to colorants and dyes in its nourishment.
Die Farbstoffe aus den gefressenen Verpackungen werden in die verschiedenen Farben aufgespalten
und als Reviermarkierung auf Glas gespuckt. Es ist unklar ob hinter diesen Markierungen tatsächlich
ein Revieranspruch steht oder ob das Tier dieses Verhalten aus ästhetischen Gründen entwickelt hat.
An der Frontscheibe des Asifakeils kann eine solche „Markierung“ betrachtet werden.
Ich glaube es handelt sich um konkrete Spuckkunst.
Das Afissa träumt farbig was evt. ebenfalls auf die herausgefilterten Farbstoffe
seiner Nahrung zurückzuführen ist.
Es war einmal...die Königin Po...die machte den ganzen Tag nichts anderes als...
gaageln...Hin und her und auf und ab. In ihrem Reich...Gaagelingen...welches über den Wolken schwebte,
wohnten zwei Untertanen... Frau Triangel und Herr Vierangel.
Tatsächlich waren sie es, welche die Königin anschoben, ohne Unterlass...
Es ist Schlafenszeit. Gaagelingen schwebt über einem Kinderbett, über den Wolken.
Gaagelingen besteht aus einer «Linie», zwei Häusern und der Königin Po.
Die Königin Po rollt den lieben langen Tag von einem Haus zum andern und
wird von den Bewohnern angestossen.
Die Welt wird so zu einer Wippe, alles dreht sich um die Balance.
In einem Frage- und Antwortspiel zwischen Vater und Tochter wird
diese Welt erfunden und ausgebaut. Die beiden jonglieren mit den
Bild- und Tonelementen von Gaagelingen, testen das empfindliche
Gleichgewicht dieser Welt auf seine Grenzen und entwickeln so
im Dialog die Handlung des Films.
Am Ende der Geschichte landet Gaagelingen auf den grossen Zehen des Mädchens,
welche unter der Bettdecke hervorragen. Die Häuser von Gaagelingen werden zu den Zehen des Mädchens.
Frau Dreieck und Herr Viereck (die Bewohner Gaagelingens) verlassen ihre Zehenhäuser durch die Zehennägel.
Sie küssen die Königin Po auf ihre beiden Backen und verschwinden in den Hügeln und Tälern der Bettdecke.
Die Königin vibriert, es leuchtet durch ihren «Füdlispalt». Die Pobacken werden zu Flügeln, die sich auseinanderfalten,
sie fliegt als Leuchtkäfer zum Kinderzimmerfenster in die Nacht hinaus.