«Königin Po von Gaagelingen»

Es war einmal...die Königin Po...die machte den ganzen Tag nichts anderes als...
gaageln...Hin und her und auf und ab. In ihrem Reich...Gaagelingen...welches über den Wolken schwebte,
wohnten zwei Untertanen... Frau Triangel und Herr Vierangel.
Tatsächlich waren sie es, welche die Königin anschoben, ohne Unterlass...
Es ist Schlafenszeit. In einer selbsterfundenen Gutenachtgeschichte
wird im Dialog zwischen Vater und Tochter eine Welt erfunden und ausgebaut.
Gaagelingen schwebt über einem Kinderbett, über den Wolken.
Gaagelingen besteht aus einer Linie, zwei Häusern und der Königin Po.
Die Königin Po rollt den lieben langen Tag von einem Haus zum andern und wird von den Bewohnern angestossen.
Die Welt wird so zu einer Wippe, alles dreht sich um die Balance.
Die beiden jonglieren mit den Bild- und Tonelementen von Gaagelingen,
testen das empfindliche Gleichgewicht dieser Welt auf seine Grenzen und entwickeln
so im Dialog die Handlung des Films.
Am Ende der Geschichte landet Gaagelingen auf den grossen Zehen des Mädchens, welche unter der Bettdecke hervorragen.
Frau Triangel und Herr Vierangel (die Bewohner Gaagelingens)
springen in die weiche Bettdecke und verschwinden in den Hügeln und Tälern der Faltenlandschaft.
Die Königin vibriert, sie leuchtet, die Pobacken werden zu Flügeln, die sich auseinanderfalten,
sie fliegt als Leuchtkäfer zum Kinderzimmerfenster in die Nacht hinaus.

autopilot - 6. Feb, 14:59










